Lange bevor sich Stylight in einen Fashion-Tech-Magnaten verwandelte, begann das Unternehmen als krampfhafter Nebenerwerb von vier ehrgeizigen Münchner Studenten.
Als Max-Josef Meier, Sebastian Betz, Peter Fabis und Christoph Resch 2008 einen Kurs über digitale Geschäftsmodelle besuchten, waren sie frustriert über die Probleme beim Online-Kleiderkauf. Anstatt sich nur über den Status quo zu beschweren, entwickelten sie eine inspirierende und kühne Vision: Warum sollten sie es nicht selbst in Ordnung bringen, indem sie ihr Inventar bei verschiedenen Händlern zusammenfassen?
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Im Vertrauen auf ihre gemeinsamen Fähigkeiten in den Bereichen Technologie, strategische Planung und Modeästhetik machten sich die unerschütterlichen Freunde bald daran, ihre Idee in Nächten und an Wochenenden zu verwirklichen.
Angesichts des Aufwands, der für ein solches Unternehmen erforderlich ist, hätte jeder von ihnen seine Energie verständlicherweise ausschließlich auf den Studienabschluss konzentrieren können. Aber das sich abzeichnende Versprechen ihrer E-Commerce-Plattform überzeugte sie davon, den Sprung ins Vollzeitunternehmertum direkt nach dem College zu wagen.
Nach einer anfänglichen Unterstützung durch deutsche Risikokapitalfonds gewann das neu gegründete Startup weiter an Zugkraft und bediente eine unterversorgte Marktlücke. Und innerhalb weniger Jahre bezeichnete die Tech-Publikation Scene Stylight als eines der vielversprechendsten jungen Unternehmen des Landes, das auf dem Weg zur internationalen Expansion ist.
Als der Branchenriese 7Communications Stylight im Jahr 2016 für eine achtstellige Summe übernahm, hatte das einstige Nebenprojekt der Universität bereits über 17 Millionen monatliche Nutzer erreicht und zählte globale Mode-Influencer als Partner.
Für die entschlossenen Gründer, die ihre eigenen Ideen gewagt haben, ist der Aufstieg von Stylight ein Zeugnis unternehmerischer Vision. Sein kontinuierliches Wachstum unter einer neuen Muttergesellschaft ist eine Inspiration für die nächste Generation digitaler Innovatoren, die sich fragen: “Was wäre wenn?”